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Dampf ablassen...

Die städtische Verkehrspolizei von Asunción

Die Stadtverwaltung von Asunción mit Hilfe des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation stellt sich verschiedenen notwendigen Bauten die den Straßenverkehr für die Benutzer erleichtern soll das südamerikanische Verkehrschaos beenden soll.

Es ist möglich, dass wenn die Baustellen fertig gestellt sind, eine Erleichterung zu spüren ist aber es gibt auch Symptome das einige Probleme weiterbestehen bleiben.

Ein jeder Autofahrer weiß, zum Beispiel, dass die Fahrzeugschlangen, erzeugt während der Schulzeit oder der Geschäftszeit, nicht mit einer Küstenstrasse oder 3 bis 4 Viadukten gelöst werden können, wenn nicht auch die Straßenpolizei ihr bestes tut und nicht wie bis jetzt, den lieben Gott einen frommen Mann sein lässt. Das gleiche kann man über die Areale der Nachtklubs auf der Straße Senador Long oder über die Parkplätze der Shoppingcenter sowie des historischen Zentrums Asuncións sagen.  

Es ist wahr, dass relativ wenig Personal für eines der größten Probleme der Hauptstadt, dem Verkehr, bereit steht. Etwa 4.500 Stadtangestellte gibt es, doch die wenigsten arbeiten als städtische Verkehrspolizisten. Die Bürgermeister wollen lieber mehr Bürokraten als Verkehrspolizisten die das Chaos beseitigen.

Die geringe Anzahl an Personal erklärt einige Ausfälle aber nicht alle: Die Agenten kontrollieren nicht auf den Parkplätzen der Colegios oder bei Schlangenbildung und wenn sie eine Ampel ersetzen sollen, wissen sie sie anscheinend nicht gut, wie man den Verkehr sinnvoll zu Stosszeiten regelt. Damit wird die Situation eher schlimmer als besser.

Die Agenten strafen die Leute, welche Verkehrregeln nicht befolgen, nicht ab wenn zum Beispiel ein Auto kein Kennzeichen hat oder die Fahrzeugdokumente nicht in Ordnung sind. Ganz selten werden die Fahrer abgestraft, welche dann in der Überzahl Ausländer sind und sich meistens nicht zu helfen wissen.

Diese Indizien zeigen das das Personal, eingesetzt von der Stadtverwaltung, nicht ausreichend ausgebildet ist und die Gesetze nicht kennt. Wie immer beginnt alles bei der Bildung, in dem Fall die Ausbildung der Verkehrspolizisten.

Wenn man sieht mit welcher Gleichgültigkeit die Stadtpolizisten den Verkehrsvergehen  gegenüberstehen wie zum Beispiel unerlaubtes Überholen, rücksichtsloses Bremsen, Vorfahrtsverletzungen dann könnte es einem schlecht werden und man beginnt sich zu fragen warum sie überhaupt zugegen sind und nicht einen Sessel im Rathaus anwärmen.

Besser man fängt gar nicht an über das Thema Kontrolle von Schadstoffausstoß oder leere Endschalldämpfer zu reden welche entweder einen kontaminierenden oder störenden Effekt haben.

Obwohl eine gewisse Strenge für Motorradfahrer besteht in Bezug auf Helme, Westen oder Steuerkarten scheint trotzdem mehr das Gesetz des Dschungels zu gelten als einfache Verkehrsregeln, die sogar Sinn machen.

Die städtische Verkehrspolizei, welche eines der Hauptinstrumente der Stadtpolizei sein sollte, ist eine Institution welcher wenig Interesse und Administration zugewendet wird. Die Resultate sind täglich klar erkennbar.

Jan Päßler